Curriculum der Weiterbildung
"Therapeutisches Boxen" bei Box2Heal

Hintergrund und Entwicklungsstand
 
Die Weiterbildung wurde von einem interdisziplinären Team aus Expert*innen der Psychiatrie, Pflege und Sportpsychologie entwickelt und basiert auf evidenzbasierten sowie praxisnahen Methoden. Ziel ist die Qualifizierung von Fachkräften für die Anwendung therapeutischen Boxens in klinischen, pädagogischen und sozialen Settings.

Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte aus folgenden Bereichen:

  • medizinische und psychiatrische Versorgung
  • Psychotherapie und Psychologie
  • Pflege (insbesondere Psychiatrie / Psychosomatik)
  • Ergo-, Physio und Bewegungstherapie
  • Soziale Arbeit / Sozialpädagogik
  • Pädagogische Tätigkeiten in therapeutischen Kontexten

Teilnahmevoraussetzung

  • Abgeschlossene oder laufende Ausbildung / Studium in einem sozialen, medizinischen oder psychiatrischen Berufsfeld
  • Berufliche Tätigkeit mit Klient:innen oder Patient:innen
  • Bereitschaft zu körperlicher Selbsterfahrung, fachlicher Reflexion und professioneller Haltung

 

Kursstruktur:

  • Basiskurs: 2 Tage (2026), ab 2027 3 Tage
  • Module: jeweils 4 Stunden, einzeln und flexibel buchbar (nach dem Basiskurs)
  • Aufbaukurs (Expertentraining): nach Basiskurs und mind. 2 Modulen

Hinweis:
Die Weiterbildung zur diplomierten Boxtherapeutin / zum diplomierten Boxtherapeut oder eine gleichwertige Weiterbildung ist Voraussetzung für das Besuchen von Modulen und für die Teilnahme am Aufbaukurs.

  • Einführung: Theorie und Praxis des therapeutischen Boxens
  • Methodik, Wirkungsweise, Indikationen & Grenzen
  • Boxtechniken: Pratzen-, Doppelendball- und Basisgeräte
  • Praktische Übungen (Kraftausdauer, Reaktion, Koordination)
  • Emotionsregulation & Selbstwirksamkeit
  • Posturale und propriozeptive Trainingsmethoden
  • Psychoedukation, Anwendungsbeispiele (Psychiatrie / Psychosomatik / Neurologie / Orthopädie)
  • Sportpsychologische Grundlagen
  • Gesprächsführung und praxisorientierte Reflexion
  • Grundlagen relevanter Krankheitsbilder beim therapeutischen Boxen
  • Teamteaching

Abschluss:
dipl. Boxtherapeutin, bzw. dipl. Boxtherapeut

Modul 2: Boxen und Angst (Montag, 26. Oktober 2026, 9-13 Uhr)
  • Boxtherapeutische Methoden zur Angstregulation
  • Atemübungen & Achtsamkeit
  • Emotionsregulation, Integration in klinische / pädagogische Settings

Kosten: CHF 450
Referenten: Dr. Sonja Peteranderl (Sport- und Neuropsychologie), Thomas Mende (Dozent th. Boxen), Thorsten Ante (Sporttherapeut, Dozent th. Boxen)

Aus Qualität wird Verantwortung

Unser Ziel ist nicht, möglichst schnell auszubilden. Unser Ziel ist, Menschen auszubilden, denen andere Menschen später vertrauen können.

Seit Beginn unserer Weiterbildung entwickeln wir unser Konzept kontinuierlich weiter. Jede Durchführung, der Austausch mit unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie die Erfahrungen unseres Dozententeams haben dazu beigetragen.

Dabei wurde eines immer deutlicher: Unsere Teilnehmer sollen die Weiterbildung nicht mit einem vollen Ordner verlassen, sondern mit der Sicherheit, das Gelernte verantwortungsvoll in der Praxis anwenden zu können.

Deshalb erweitern wir unsere Weiterbildung ab 2027 bewusst von zwei auf drei Kurstage.

Der zusätzliche Ausbildungstag schafft mehr Zeit für praktische Übungen, Wiederholungen, Reflexion und den gemeinsamen fachlichen Austausch. Gleichzeitig wächst unser interdisziplinäres Dozententeam. Neben den bisherigen Fachdozenten bringen künftig Expertinnen und Experten aus den Bereichen Sportwissenschaft, Atemtherapie und Ernährungswissenschaft ihre Perspektiven in die Weiterbildung ein.

Um die intensive Begleitung und den hohen Praxisanteil zu gewährleisten, bleibt die Teilnehmerzahl bewusst auf maximal zwölf Personen begrenzt.

Mit dem erweiterten Ausbildungsumfang passt sich auch die Kursgebühr von 1100 CHF auf 1600 CHF an. Sie ermöglicht den zusätzlichen Ausbildungstag, die Einbindung weiterer Fachdozenten und die persönliche Betreuung in kleinen Lerngruppen.

Denn gute Weiterbildung vermittelt nicht nur Wissen – sie schafft Handlungssicherheit. Und genau das braucht Zeit.

  • Einführung: Theorie und Praxis des therapeutischen Boxens
  • Methodik, Wirkungsweise, Indikationen & Grenzen
  • Boxtechniken: Pratzen-, Doppelendball- und Basisgeräte
  • Praktische Übungen (Kraftausdauer, Reaktion, Koordination)
  • Emotionsregulation & Selbstwirksamkeit
  • Posturale und propriozeptive Trainingsmethoden
  • Psychoedukation, Anwendungsbeispiele (Psychiatrie / Psychosomatik / Neurologie / Orthopädie)
  • Sportpsychologische Grundlagen
  • Fachinput Sportwissenschaftler
  • Fachinput Atemtherapeutin
  • Fachinput Ernährungswissenschaft im Zusammenhang mit therap. Boxen
  • Gesprächsführung und praxisorientierte Reflexion
  • Grundlagen relevanter Krankheitsbilder beim therapeutischen Boxen
  • Teamteaching

Abschluss:

dipl. Boxtherapeutin, bzw. dipl. Boxtherapeut

allgemeine Zulassungs- und Teilnahmebedingungen Weiterbildung
Qualitätssicherung und Weiterentwicklung
 
Das Curriculum orientiert sich an internationalen Qualitätsstandards und wird kontinuierlich durch wissenschaftliche Erkenntnisse und Teilnehmerfeedback weiterentwickelt. Die Fortbildung legt Wert auf Praxisnähe, nachhaltige Kompetenzentwicklung, Supervision, Teamteaching und persönliche Nachbetreuung.
Weiterbildung

Dipl. Boxtherapeut:in

Für wen ist die Weiterbildung?

Für Ärzt:innen, Therapeut:innen, Pädagog:innen und Sozialarbeiter:innen, die therapeutisches Boxen fundiert in ihren Alltag integrieren möchten (klinisch, stationär oder ambulant). Dauer: 15 Unterrichtsstunden (2026) an zwei Tagen; 22 Unterrichtseinheiten an drei Tagen (ab 2027).

Hintergrund & Qualität

Die Weiterbildung wird von einem interdisziplinären Team (Pflege – Somatik/Psychiatrie – und Sportwissenschaft) durchgeführt und ist evidenzbasiert konzipiert. Wir sind Kooperationspartner der Sporttherapeutischen Akademie Hannover (Deutschland).

Inhalte – Praxis & Theorie

Praktischer Teil

  • Training am Doppelendball & Arbeit an verschiedenen Boxgeräten
  • Kraftausdauer, Schnellkraft & Reaktionsfähigkeit gezielt steigern
  • Grundschläge, Kombinationen & Pratzenarbeit mit allen Schlagtechniken
  • Sporttherapeutische Interventionen alltagsnah anwenden (Klinik/Einrichtung)
  • Posturales, propriozeptives Training zur Optimierung der Rumpfkontrolle

Theoretischer Teil

  • Trainingslehre, Sportwissenschaft & Sportmedizin – kompakt und relevant
  • Psychoedukation & praxisnahe Psychosomatik
  • Einblicke in Sportpsychologie & Neuropsychologie
  • Häufige Diagnosen aus Psychiatrie, Psychosomatik, Neurologie, Orthopädie

Zertifizierung & Nachbetreuung

Abschluss mit Zusatzqualifikation „dipl. Boxtherapeutin bzw. dipl. Boxtherapeut“, Team-Teaching für optimale Theorie-Praxis-Verzahnung und persönlicher Support auch nach dem Kurs. Zusätzlich bieten wir Refresher-Kurse (2× jährlich) zur Vertiefung.

Zusammengefasst

Was

Weiterbildung zum:zur dipl. Boxtherapeut:in

Grösse

max. 12 Teilnehmende

Abschluss

dipl. Boxtherapeut bzw. dipl. Boxtherapeutin

2026

  • Sa 24.10.2026 · 09:00–18:00
  • So 25.10.2026 · 09:00–17:00

Kurs ausgebucht

2027

  • Fr 19.03.2027 · 09:00–15:00
  • Sa 20.03.2027 · 09:00–17:00
  • So 21.03.2027 · 09:00–17:00

und

  • Fr 29.10.2027 · 09:00–15:00
  • Sa 30.10.2027 · 09:00–17:00
  • So 31.10.2027 · 09:00–17:00

Wo

MMAC, Schlosserstrasse 4, 8180 Bülach

Kosten

CHF 1100.– noch gültig für 2026 (inkl. Zertifikat, Unterlagen, Bandagen, Getränke & Verpflegung So, Nachbetreuung) ·

CHF 1600.– 3-tägiger Kurs ab 2027 (inkl. Zertifikat, Unterlagen, Bandagen, Getränke & Verpflegung So, Nachbetreuung) ·

kontakt@box2heal.ch

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